Als im Mai 1955 die damaligen DDR-Meister im Eiskunstlaufen Inge Wischnewski (Mädchenname Kabisch) und Heinz-Friedrich Lindner (Paarlaufen mit seiner Schwester) den Grundstein für den Aufbau einer Eiskunstlaufsektion legten, ahnte wohl niemand von der großen Resonanz und dem Zuspruch zum organisierten Training in den kommenden Jahren und Jahrzehnten.
  Bereits 1957 hatte die legendäre Eisrevue "Polarsterne" bei einer öffentlichen Veranstaltung vor rund 5000 begeisterten Zuschauern auf der Rostockter Freilufteisbahn Premiere.
Nach weiteren 2 Jahren krönten die Trainer und Übungsleiter ihre Arbeit mit den Erfolgen der ersten Landesmeistertitel durch Monika Ziemke (heute Schüler) und Bodo Bockenauer in den Einzelwettbewerben.
  Bei den Olympischen Winterspielen 1960 belegte Bodo Bockenauer im Feld der 19 Starter den 16. Platz.
klick für Großbild Die Olympischen Winterspiele im japanischen Sapporo brachten den ersten Medaillengewinn durch Manuela Groß und Uwe Kagelmann (Bild links) bei den Sportpaaren. Sie errangen Bronze hinter Irena Rodnina/Alexei Ulanov und Ludmilla Smirnova/Andrei Suraykin (beide UdSSR).
klick für Großbild Christine Errath (Bild links) wurde 1973, 1974 sowie 1975 Europameisterin. 1974 errang sie in der Münchener Eislaufarena den Titel einer Weltmeisterin, die höchste Auszeichnung, die die ISU zu vergeben hat.
klick für Großbild Die Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck wurden zum bisher größten Erfolg in der Geschichte der Sektion Eiskunstlauf.
Romy Kermer und Rolf Oesterreich (Bild links) und Manuela Groß/Uwe Kagelmann erzielten mit Silber und Bronze hinter den Siegern Irina Rodnina/Alexander Saizew ausgezeichnete Resultate in der Paarlaufkonkurrenz.
Bronze gab es auch für Christine Errath hinter Dorothy Hamill (USA) und der Niederländerin Dianne de Leeuw.
Unser drittes Sportpaar Kerstin Stolfig und Veit Kempe belegten den 6. Platz.
klick für Großbild Weitere gute Platzierungen bei Olympischen Winterspielen, Welt- und Europameisterschaften sowie bei den Junioren Weltmeisterschaften erzielten die Paarläufer Birgit Lorenz/Knut Schubert (Rang 5 in Sarajevo 1984), Peggy Schwarz/Alexander König und Peggy Schwarz/Mirko Müller. So wurde Janina Wirth 1982 in Obersdorf Juniorenweltmeisterin in der Einzelkonkurrenz.
Kathi Winkler/René Lohse (Bild links) gehört derzeit zum besten deutschen Eistanzpaar, die auf dem internationalen Eisparkett von sich reden machen. Bei Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano erreichten sie mit Rang 10 ein gutes Ergebnis.
  Weitere hervorragende Platzierungen bei den Europameisterschaften erreichten die Sportpaare Heidemarie Steiner/Hans-Ulrich Walther (1967 Ljubljana 3. Platz; 1968 Västeras 3. Platz; 1970 Leningrad 3. Platz), Manuela Groß/Uwe Kagelmann (1972 Göteborg 3. Platz; 1975 Kopenhagen 3. Platz), Romy Kermer/Rolf Oesterreich (1972 Zagreb, 1975 Kopenhagen und 1976 Genf jeweils 2. Plätze), Birgit Lorenz/Knut Schubert (1983 Dortmund und 1984 Budapest jeweils 3. Plätze), Katrin Kanitz/Tobias Schröter (1987 Sarajevo 3. Platz), Peggy Schwarz/Alexander König (1988 Prag 3. Platz) und Christine Errath (Europameisterschaft 1976 Genf 3. Platz).
  Bei den Weltmeisterschaften 1998 belegte unsere Paarlaufkombination Peggy Schwarz/Mirko Müller einen hervorragenden 3. Platz. 2003/2004 erreichten in Dortmund Kathi Winkler und René Lohse nach guten Leistungen die Bronzemedaille.
  Unzählige hervorragende Plazierungen bei den Nationalen Meisterschaften, bei Wettbewerben um die Pokale der Blauen Schwerter und weiterer internationaler Bewerbe brachten der Abteilung Eiskunstlauf weltweite Anerkennung.
  Die jährlichen Eisrevue-Veranstaltungen zogen Tausende von Zuschauern an, stets waren Fernsehstationen präsent.