| vom 07.03.2006 |
| Zeitplan "Kleiner Berliner Bär" |
Freitag, 10.03.06
18:00 Uhr Auslosung (Anfänger-Wettbewerbe vom Samstag)
18:00 Uhr EE
18:30 Uhr (40 Min.) Training nach Anmeldung im Patchplan
19:10 Uhr (40 Min.) Training nach Anmeldung im Patchplan
Samstag, 11.03.06
09:00 Uhr Anfänger AK 7 Mädchen Kür
09:55 Uhr Anfänger AK 7 Jungen Kür
10:15 Uhr Anfänger AK 8 Jungen Kür
10:55 Uhr EE
11:10 Uhr Anfänger AK 8 Mädchen Kür
12:15 Uhr Anfänger AK 9 Jungen Kür
13:05 Uhr EE
13:20 Uhr Anfänger AK 9 Mädchen Kür
14:40 Uhr Anfänger AK 10 Jungen Kür
15:10 Uhr EE
15:25 Uhr Anfänger AK 10 Mädchen Kür
14:30 Uhr Erstauslosung der Neulingswettbewerbe
16:35 Uhr EE
17:20 Uhr Siegerehrung für beendete Wettbewerbe
18:00 Uhr EE
18:15 Uhr Neulinge A Jungen KP & Neulinge B Jungen KP
18:40 Uhr Neulinge A Mädchen KP
19:45 Uhr Neulinge B Mädchen KP
20:20 Uhr EE
20:35 Uhr (45 Min.) Training nach Anmeldung im Patchplan
Sonntag, 12.03.06
09:30 Uhr Neulinge Paare Kür
09:40 Uhr Neulingsanwärter B Mädchen Kür & Neulingsanwärter B Jungen Kür
10:00 Uhr Neulingsanwärter A Jungen Kür & Neulingsanwärter A Mädchen Kür
10:25 Uhr Neulinge B Mädchen Kür
11:00 Uhr EE
11:15 Uhr Anfänger Eistanz Kür
11:30 Uhr Neulinge Eistanz Kür
11:50 Uhr Neulinge A Mädchen Kür
12:55 Uhr Neulinge A Jungen Kür & Neulinge B Jungen Kür
13:20 Uhr EE
13:35 Uhr Nachwuchs Synchron-Eiskunstlaufen Kür
ca. 14:00 Uhr Siegerehrung für Wettbewerbe vom Sonntag
Änderungen behalten wir uns vor!
übermittelt durch die Abt. EK des SC Berlin, Berliner Eissport-Verband e.V.
Kunstlaufobmann |
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| vom 07.03.2006 |
| Turiner Zeitungsschnipsel |
Auf Einladung des deutschen NOK weilten vom 09. bis 25. Februar 2006 unsere Aktiven Philipp Tischendorf und Clemens Brummer im nationalen Jugendlager "Campo olimpico giovani" in Turin.
Sicher war für sie der Trip zu Olympia ein Erlebnis, das unter die Haut ging.
Tische war "tief bewegt" von den olympischen Eindrücken und hätte "vermutlich gar nicht schlafen können, wenn er selbst bei einem solchen Mega-Ereignis gestartet wäre".
Diese Notiz fanden wir in der Zeitschrift "Sport in Berlin" (Ausgabe März 2006) und bedauern es sehr, dies erst jetzt und aus dieser Quelle erfahren zu haben. |
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| vom 01.03.2006 |
| Olympia Nachschlag Turin |
| Mit Gold-Mädel Claudia Pechstein, Paarlauftrainer Knut Schubert und der Olympia Dritten von 1976, Christine Errath-Trettin, waren gleich drei ehemalige "Kufenkünstler" der Abteilung in Turin bei den
XX. Olympischen Winterspielen als Aktive, Trainer oder Touristin vor Ort. Leider keine Aktiven – hoffentlich klappt es 2010 in Vancouver. |
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| vom 17.02.2006 |
| Offenen Sächsischen Meisterschaften 2006 |
Bei den vom 10.02. bis 12.02.06 in Chemnitz ausgetragenen "Offenen Sächsischen Meisterschaften 2006" konnten die Aktiven unserer Abteilung eine Vielzahl von vorderen Plätzen belegen:
Mädchen AK 8: 1. Platz - Chantal Brückner, 3. Platz - Lotte-Wilhelmine Taubert
Jungen AK 9: 3. Platz - Dannis Bronisefski
Mädchen AK 10: 2. Platz - Helene Dobberow
Jungen AK 10: 3. Platz - Vincent Urban |
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| vom 05.02.2006 |
| Berliner Jugendmeisterschaften vom 03. - 05.02.2006 |
Insgesamt 108 Mädchen und Jungen wetteiferten am Wochenende im Berliner Erika-Hess-Eisstadion um die begehrten Titel der Berliner Jugendmeister.
Unser Club stellte mit 39 Aktiven (36%) den größten Anteil im Teilnehmerfeld und errang 20 Plätze (51,3%) im Medaillenbereich.
Nachfolgend die besten Ergebnisse:
Anfänger AK7 Mädchen: 2. Platz - Vanessa-Josephine Grallert
Anfänger AK8 Mädchen: 1. Platz - Lotte-Wilhelmine Taubert, 2. Platz - Chantal Brückner
Anfänger AK8 Jungen: 1. Platz - Thomas Stoll
Anfänger AK9 Mädchen: 3. Platz - Lina Claas
Anfänger AK9 Jungen: 1. Platz - Jannis Bronisefski, 3. Platz - Tim OberlŠnder
Anfänger AK10 Mädchen: 1. Platz - Chantal Matthaie, 2. Platz - Helene Dobberow
Anfänger AK10 Jungen: 1. Platz - Vincent Urban, 2. Platz - Luis Porzell
Neulinge A Mädchen: 3. Platz - Julia Dornbach, 4. Platz - Justine Hollmann, 5. Platz - Josefine Krautzick
Neulinge B Mädchen: 3. Platz - Alexandra Krüger
Neulinge B Jungen: 1. Platz - Julian Salatzki, 2. Platz - Kevin Kottek
Nachwuchs Mädchen: 1. Platz - Janine Monka, 2. Platz - Nora Hamdan
Nachwuchs Jungen: 1. Platz - Nolan Seegert, 2. Platz - Paul Fentz
Jugendklasse Mädchen: 2. Platz - Sharon Prinz, 4. Platz - Josephine Buyny
nach Angaben der Abteilung EK |
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| vom 02.02.2006 |
| 30 Jahre Olympische Medaillen |
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Christine Errath |
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Manuela Gross & Uwe Kagelmann |
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Romy Kermer & Rolf Oesterreich |
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Am 07.02.2006 und 13.02.2006 jähren sich zum 30sten Mal jene denkwürdigen Tage von Innsbruck, Austragungsort der XII. Olympischen Winterspiele, als Aktive der damaligen Sektion Eiskunstlauf des SC Dynamo Berlin (heute SC Berlin), für ihre sportlichen Leistungen mit olympischen Medaillen geehrt wurden.
So errangen die Paarläufer Romy Kermer & Rolf Oesterreich und Manuela Groß & Uwe Kagelmann hinter den Moskauern Irina Rodnina & Alexander Saizew Silber und Bronze, während Kerstin Stolfig & Veit Kempe noch auf einen guten 6. Platz kamen. Für Manja und Uwe war es bereits die zweite bronzene Auszeichnung nach Sapporo 1972.
Im Damenwettbewerb (13.02.1976) konnte sich Christine Errath (nach langer Verletzungspause) mit viel Einsatz, lobenswerter Energie und Nervenstärke einen hervorragenden 3. Platz, hinter Dorothy Hamill (USA) und der Niederländerin Dianne de Leeuw, sichern.
Christine damals: "Sie (die Medaille) war das Ziel meiner Wünsche."
An die Sternstunden der Sektion (heute Abteilung) zu erinnern, betrachtet der Chronist als eine Pflicht.
at. |
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| vom 31.01.2006 |
| Zeitplan der Berliner Jugendmeisterschaften 2005/06 im Eisstadion Berlin-Wedding |
03.02.06:
17:00 Uhr Auslosung Kurzprogramme 18:30 Uhr Neulinge Mädchen A 19:10 Uhr Neulingen Jungen A und Jungen B 19:30 Uhr Neulinge Mädchen B
04.02.06:
09:00 Uhr Eistanz Neulinge Pflichttänze Kür 09:25 Uhr Paare Anfänger 09:35 Uhr Anfänger Mädchen AK 7 10:35 Uhr Anfänger Jungen AK 8 11:05 Uhr Anfänger Mädchen AK 8 12:30 Uhr Erstauslosung aller noch nicht ausgelosten Bewerbe
12:05 Uhr Anfänger Jungen AK 9 13:05 Uhr Mädchen AK 9 14:05 Uhr Jungen AK 10 14:30 Uhr Mädchen A Neulingsanwärter, Jungen A Neulingsanwärter (beide Klassen laufen sich gemeinsam ein) 15:00 Uhr Mädchen AK 10 Anfänger 16:20 Uhr Jungen Neulinge A, Jungen Neulinge B (beide Klassen laufen gemeinsam ein) 17:00 Uhr Mädchen B Neulinge 17:40 Uhr Mädchen A Neulinge
ca. 18:40 Uhr Siegerehrung für beendete Bewerbe. Kurzprogramme 19:35 Uhr Mädchen Nachwuchs 20:40 Uhr Jungen Nachwuchs 20:55 Uhr Jugendklasse Mädchen
05.02.06:
Kür 10:30 Uhr Neulinge Eistanz 10:45 Uhr Jungen Nachwuchs 11:00 Uhr Mädchen Nachwuchs 12:10 Uhr Mädchen Jugendklasse ca. 13:10 Uhr Siegerehrungen für diese Bewerbe
Zwischenauslosungen: 10 Minuten nach Beendigung des ersten Teilwettberbes. Änderungen möglich! |
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| vom 22.01.2006 |
| Meisterklasseläufer mit guten Leistungen< |
70 Teilnehmer in 14 Leistungsklassen stellten sich am Samstag dem Schiedsgericht, um an die begehrten Pokale des Sponsors "NORDISKA" zu gelangen.
Begleitet von einer großen Gemeinde Eissport begeisterter Zuschauer taten es von den kleinen "Kringeldrehern" bis hin zu den Meisterklasseläufern viele mit erstaunlich viel Ehrgeiz und Einsatz.
Besonders zu gefallen wußte Peter Liebers in seiner Kurzkür. Es hat fast alles geklappt, kaum ein Sprung strauchelte und so war man sich in Fachkreisen schnell einig: "Dieses Programm war leistungsmäßig besser, als die vor Jahresfrist gezeigte Kurzkür während der Deutschen Meisterschaften".
Lobenswert um am Rande erwähnt: Das in der Eissporthalle aufgebaute "Bistro" fand guten Anklang.
at. |
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| vom 19.01.2006 |
| Zeitplan des Vereinspokal 2006 "1. NORDISKA-CIP 2006" |
09:24 - 09:30 Einlaufen Mädchen 1. Klasse
09:30 - 09:55 Kür Mädchen 1. Klasse
09:55 - 10:25 Kür Jungen 1. Klasse
10:25 - 10:55 Kür Mädchen 2. Klasse
10:55 - 11:10 Kür Jungen 2. Klasse
11:10 - 11:35 Kür Mädchen 3. Klasse
11:35 - 12:00 Kür Jungen 3. Klasse
EE
14:55 - 15:45 Kür Damen Nachwuchs
15:45 - 16:00 Kür Herren Nachwuchs
16:00 - 16:20 KP Damen Junioren
16:20 - 16:30 KP Herren Junioren
Siegerehrung:
11:00 Uhr 1. Klasse Mädchen & Jungen
12:00 Uhr 2. Klasse Mädchen & Jungen
12:30 Uhr 3. Klasse Mädchen & Jungen
14:15 Uhr Meisterklasse Damen & Herren
15:15 Uhr Neulinge Mädchen & Jungen
16:30 Uhr Nachwuchs Damen & Herren
16:45 Uhr Junioren Damen & Herren
Bemerkung: Die Konkurrenz Junioren Eistanz wird nach Teilnahmebestätigung in den Zeitplan eingebaut.
Auslosung: Die Auslosung erfolgt in der laufenden Woche in den Trainingsgruppen.
Änderungen vorbehalten. |
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| vom 17.01.2006 |
| 10 Stunden Eislaufkost beim Vereinspokal |
Am kommenden Samstag (21. Januar 2006) wird um 9.00 Uhr in der Eishalle II des Berliner Sportforums Abteilungsleiter Joachim Sonntag die aktiven "Kringeldreher" seiner Abteilung nunmehr schon zum siebten Mal herzlichst willkommen heißen. Dann gilt es für die Klassenjüngsten bis hin zu den Meistern bisher Erlerntes aus dem Training vor einer strengen Jury zu beweisen.
Der Zeitplan sieht alle 19 Disziplinen vor, wobei die Junioren und Meisterklasseläufer ihre Darbietungen vor dem Kampfgericht in etwa in der Mittagszeit absolvieren.
Auch die Eistänzer vom BTSC sind am Start.
at. |
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| vom 16.01.2006 |
| Vom Kunstlauf zum Schnelllauf |
Der verehrte Leser wird sich fragen, warum eine erfolgreiche Eisschnellläuferin im Laufband einer Eiskunstlauf Homepage erscheint?
Ganz einfach.
Claudia Pechstein, echte Berliner "Göre" kam mit 3 Jahren an der Hand ihrer Mutter zum Sichtungstraining der "Kringeldreher" in unsere (damals Sektion) Abteilung. Hier lernte sie die ersten Schritte auf dem Eis, die ersten kleinen Sprünge und was ganz wichtig war, die Sicherheit auf den Kufen – was sich später in so manch einem Eisschnelllaufwettbewerb erfolgreich auszahlte.
Der Chronist dieser Zeilen reiste selbst mit Claudia zu Eiskunstlaufwettbewerbe Anfang der 80ziger Jahre zwischen Berlin, Dresden, Chemnitz und Erfurt.
Doch bald erkannte sie eine größere Perspektive und siedelte zu den "Kufenflitzern" um, und wie man sieht – erfolgreich.
Gratulation der viermaligen Olympiasiegerin und nunmehr 2fachen Europameisterin und alles Gute für Turin.
gün. |
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| vom 08.01.2006 |
| Weitere Infos zur Deutschen Nachwuchs- und Jugendmeisterschaft |
Josephine Klinger und Antonia Sterzing (Mädchen A) aus unserer Abteilung belegten bei den am Wochenende zu Ende gegangenen Deutschen Nachwuchs- und Jugendmeisterschaften 2006 an der Berliner Steffenstrasse im Feld von 22 Bewerberinnen die Plätze 10 und 11. "Gegenwärtig war mehr nicht zu erwarten", resümierte Trainerin Brigitte Zeller das Resultat ihrer Schützlinge.
Shoron Prinz, lange Zeit Spitzenreiterin bei der abschließenden Kür der Jugend-Mädchen A, erzielte letztendlich noch einen 6. Rang. Hier wurde Sarah Hecken (B-W) Deutsche Meisterin.
Würde man eine Rubrik: Am Rande notiert eröffnen und dort dem Ehepaar Sonntag ein Denkmal setzen, dann würde es der Üerschrift nicht gerecht werden.
"Nicht am Rande" gehören Brigitte und Joachim Sonntag zum "lebenden Inventar" in der Eissporthalle des Sportforums.
Durch ihren Sohn Daniel fanden die Sonntags vor 28 Jahren den Weg zum Eissport und blieben ihn bis zum heutigen Tage treu.
Sie fungieren unauffällig, umsichtig und gewandt zwischen Starterlisten, Musikdeponien, zwischen tröstenden Worten nach Eisstürzen und packen bei Siegerehrungen mit an.
Eine Eiskunstlaufveranstaltung ohne die rührigen Marzahner wäre kaum denkbar. Der SC Berlin und der Berliner Eislaufverband können Stolz auf diese ehrenamtlichen Mitarbeiter sein.
Diese Kategorie von "Verrückten" stehen längst auf der Liste der langsam aussterbenden Ehrenämtler, man sollte sie behutsam behandeln.
at. |
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| vom 07.01.2006 |
| Infos zur Deutschen Nachwuchs- und Jugendmeisterschaft |
Bei den am ersten Tag der Deutschen Nachwuchs- und Jugendmeisterschaften im Berliner Wellblechpalast an der Steffenstrasse gab es nur zwei Siegerehrungen.
Bei den Nachwuchsmädchen B siegte Nicole Gurny (Sachsen) vor unserer Nora Hamdan. Janine Monka (Platz 4) und Viktoria Schröter (Platz 19) vervollständigten das SC Berlin-Trio unter 21 Starterinnen.
Im Nachwuchsfinale der Jungen belegte Nolan Seegert aus unserer Abteilung einen guten zweiten Platz, während sein Clubkamerad Paul Fentz Sechster wurde.
Viel Prominenz auf den Tribünen der Halle. Selten hat man so viel ehemalige Europameister, Weltmeister und Olympiasieger, so viele Ex-DDR-Meister und deutsche Meister geballt gesehen, wie es heute der Fall war.
So sah man Gespräch vertieft die Meistertrainerin Inge Wischnewski (u.a. von Christine Errath) mit dem ehemaligen (West) Deutschen Meister (1962, 1965) Sepp Schönmetzler. Der einstige Schützling von Jutta Müller, Günter Zöller (1965-1972, außer 1971, DDR-Meister) und spätere Trainer von Claudia Leistner und ZDF-Kommentator Rudi Cerne, plauderte mit Rolf Oesterreich (mit Romy Kermer 1976 bei Olympia in Innsbruck mit Silber dekoriert) vergnügt über Vergangenes.
Auch gesichtet Peter Meyer aus Dortmund, einst Trainer der 3. bei der Milaner EM 1998, Tanja Szweczenko. Als Preisrichter fungierte Falko Kirsten (Dresden), DDR-Meister und EM Fünfter in Göteborg und Sarajevo.
Wiedersehen gab es auch mit der ehemaligen Erfolgstrainerin Monika Scheibe aus Chemnitz (brachte einst Wötzel/Steuer zu EM-und WM-Ehren) und mit Olympiasiegerin Anett Pötsch.
at. |
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| vom 01.01.2006 |
| Infos zur Deutschen Meisterschaft |
Tanja Kolbe & Paul Boll bei den Junioren im Eistanzen und das vom Sportfreund Fischer und unserer Bianca Sonntag betreute Team I im Synchrontanzen wurden bei den Freitag beendeten Deutschen Meisterschaften Titelträger 2006.
Der Erfurter Stefan Lindemann ließ sich auch dieses Jahr den Titel nicht streitig machen. Martin Liebers aus unserer Abteilung wurde nach Silvio Smalun (Bayern) dank einer sehr guten Kür mit Bronze dekoriert.
Bruder Peter Liebers (nach Kurzprogramm noch Dritter) erreichte im Gesamtklassement Platz 6.
Laura Linde in der Meisterklasse Damen und Patrick Stein bei den Junioren Herren erreichten mit zwei 6. Plätzen weitere gute Ergebnisse für den SC Berlin.
Im Eistanzen der Meisterklasse belegten Nailya Zhiganshina & Alexander Gazsi einen guten 3. Platz, während Caroline May (4. Platz) und Anni-Kristin Knocke (11. Platz) bei den Junioren das rundum erfreuliche Resultat abrunden.
Allen LeserInnen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr wünschen Autor und Webmaster Ihrer Eiskunstlaufseite!
at. |
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| vom 20.12.05 |
| Stars und Sternchen leuchteten zur Weihnsachtszeit |
Auch diesmal stellte unsere Abteilung wieder ein abwechslungsreiches Schaulaufprogramm in Verbindung mit dem Jubiläum "50 Jahre Eiskunstlauf im SC Berlin (vormals SC Dynamo Berlin)" auf die Eisfläche des Berliner Sportforums.
Von Groß bis Klein, vom Anfänger bis zu den Meisterklasseläufern, umrahmt von beschwingten Weisen und ernsten Melodien, wussten die über 100 Eissternchen vor ausverkaufter Halle erneut zu gefallen und leuchteten im Glanz ihrer Kostüme auf dem spiegelglatten Eisparkett.
Charmant und anmutig der Vortag der 12 jährigen Solistin Antonia Sterzing, die nach Musiken der Gruppe "Princess" nach dem Titel Enigma mit Doppelaxel und Doppelsalchow eindrucksvoll überzeugte.
War es der niveauvolle Reigen der Synchrontänzerinnen- und Tänzer vom Berlin Team I, oder die Gebrüder Martin (mit 3-fach Sprüngen im Programm) und Peter Liebers (sprang sogar 3-fach Axel), oder was als Weltpremiere deklariert werden könnte, die Darbietung der Liebers-Männer. Sie wussten alle zu überzeugen. Vater Mario (einst EM-Teilnehmer und als erster Läufer der damaligen DDR damals mit gestandenen 3-fach Axel) und seine Söhne boten in ihrem Kurzvortrag Bemerkenswertes. Auch der ehemalige Paarläufer Tobias Schröder (mit seiner damaligen Partnerin Katrin Kanitz bei Meisterschaften auf vorderen Plätzen) überzeugte mit seiner 13 jährigen Tochter und zeigte dabei u.a. eine sehenswerte und mit viel Beifall belohnte Stützhebe.
Umjubelt auch Kati Winkler mit Partner René Lohse. Nach Filmusiken aus "Die Maske" und nach Melodien aus "The Story of my life" (Neil Diamound) begeisterten sie erneut das fachkundige Publikum.
"Wir haben trotz begrenzter Mittel bewiesen, vor dem Weihnachtsfest eine gelungene Eislaufschau den dankbaren Berliner Fans zu servieren. Ich glaube sagen zu können, dies war das beste Programm aller bisherigen 11 Veranstaltungen der vergangenen Jahre", resümierte Abteilungsleiter Joachim Sonntag. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Viel Prominenz wurde auch auf der anderen Seite der Bande gesichtet. Manuela Groß (Olympia 1972 und 1976) einst mit Bronze im Paarlaufen (Uwe Kagelmann) dekoriert, das Ehepaar Walther (1967, 1968, 1970 jeweils Dritte der EM), Meistertrainer Heinz-Friedrich Lindner und die 3. der Prager EM Peggy Schwarz & Alexander König waren ebenso begeistert, wie die Gründungsmitglieder der Sektion Eiskunstlauf vor 50 Jahren Christa Stolfig und Annemarie Hansen sowie der ehemalige Meisterschleifer Horst Strauß.
at. |
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| vom 01.12.2005 |
| Stars und Sternchen zur Weihnachtszeit |
Der SC Berlin und die Abteilung Eiskunstlauf veranstalten am 20. Dezember 2005 um 19:00 Uhr ihr traditionelles Weihnachtsschaulaufen "Stars und Sternchen zur Weihnachtszeit".
Alle aktuellen Meisterklassenläufer und Nachwuchsgruppen des SC Berlin werden mit vielen Überraschungen Ihnen einen unterhaltsamen Abend präsentieren.
Wir freuen uns besonders auch in diesem Jahr wieder unser Eistanzpaar Kati Winkler & René Lohse begrüßen zu können. Gleichzeitig feiern wir an diesem Abend 50 Jahre Eiskunstlaufen im SC Dynamo Berlin/SC Berlin. Lassen Sie sich überraschen!
Hinweis: Das RBB-Fernsehen wird diese Veranstaltung aufzeichnen und am 01.01.2006 von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr Ausschnitte übertragen. |
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| vom 01.12.2005 |
| Nachtrag zum 16. Strauß-Pokal |
Am 26.11.2005 trafen sich die besten Nachwuchsläufer Sachsens und Berlin im Sportforum Berlin-Hohenschönhausen nun schon zum 16. Strauß-Pokal. Der Gastgeber, die Abteilung Eiskunstlauf des SC Berlin konnte mit über 130 Startern schon vor der ersten Kürmusik einen neuen Teilnehmerrekord vermelden. In den Altersklassen 7-11 waren es junge Eissternchen aus Chemnitz, Grimma, Dresden und den Berliner Eiskunstlaufvereinen die sich dem "Prominenten-Preisgericht" stellten.
Mit Manuela Groß-Leupold, Dr. Heinz-Ulrich Walther und Mario Liebers saßen ehemalige Kufenkünstler in den Preisrichterboxen, die einst bei Olympischen Spielen, Europa- und Weltmeisterschaften Medaillen errangen. Vervollständigt wurde das Feld durch Peggy und Daniel Sonntag, Brigitte Haller und Matthias Hampe. Horst Strauß (85), Sponsor der Veranstaltung, nahm höchst persönlich die Siegerehrungen vor.
Danke an alle ehrenamtlichen Helfer und Eltern. Sie waren es auch in diesem Jahr, die dem Wettkampfgeschehen durch ihre tatkräftige Unterstützung große Hilfe zuteil werden ließen.
Wir freuen uns schon auf den 17. Strauß-Pokal 2006, wenn wir wieder den Nachwuchs aus den neuen Bundesländern begrüßen können.
br.-ber. |
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| vom 26.11.2005 |
| Ergebnisse des 16. Strauß-Pokals |
Jungen
Kategorie 1: 1. Platz - Tobias Förster (NSF), 2. Platz - Thomas Stoll (SCB), 3. Platz - Maximilian Voigländer (ESV)
Kategorie 2: 1. Platz - Alexander Patzack (CEC), 2. Platz - Tim Oberländer (SCB), 3. Platz - Sven Miersch (CEC)
Kategorie 4: 1. Platz - Markus Ramisch (SCB), 2. Platz - Paul Pätzold (TSC), 3. Platz - Billy Eichhorn (CEC)
Mädchen
Kategorie 1 (A): 1. Platz - Fablenne Sperling (CEC), 2. Platz - Laura Fritzsche (DEV), 3. Platz - Emely Weiß-Maes (USG)
Kategorie 1 (B): 1. Platz - Lotte Wilhelmine Taubert (SCB), 2. Platz - Chantal Brückner (SCB), 3. Platz - Linda Wenzig (CEC)
Kategorie 2 (A): 1. Platz - Juliette Höhn (BTSC-TSC), 2. Platz - Emely Hanschke (BTSC-TSC), 3. Platz - Maja Radzlkowski (NSF)
Kategorie 3 (A): 1. Platz - Karolin Salatzki (SCB), 2. Platz - Helene Dobberow (SCB), 3. Platz - Jessica Kinzel (SCB)
Kategorie 3 (B): 1. Platz - Cynthia Hoffmann (DEC), 2. Platz - Katharina Ozerskala (BTSC-TCS), 3. Platz - Chantal Matthael (SCB)
[Nachtrag vom 01.12.2005]
Mädchen
Kategorie 4: 1. Platz - Anne Zetzsche (DEC), 2. Platz - Lisa Tran (CEC), 3. Platz - Johanna Dunkel (DEC)
Kategorie 3 (A): 1. Platz - Karolin Salatzki (SCB), 2. Platz - Helene Dobberow (SCB), 3. Platz - Jessica Kinzel (SCB)
Kategorie 2 (B): 1. Platz - Anna Jasmin Speck (USG), 2. Platz - Susann Wolf (DEV), 3. Platz - Laura-Sophia Schmidt (DEC)
Jungen
Kategorie 3: 1. Platz - Emanuel Reich (DEV), 2. Platz - Philip Beckert (CEC), 3. Platz - Vincent Urban (SCB) |
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| vom 10.11.2005 |
| Grimmaer Mannschaft mit Empfehlung zum Sträußchen-Pokal |
Mit einem zahlenmäßig starken Aufgebot von 8 "Kufenkünstlern" (im Vorjahr waren es zwei Starterinnen) reisen die Grimmaer zum 16. Sträußchen-Pokal am 26.11.05 nach Berlin.
Unter bewährter Anleitung von Trainerin Peggy Schwarz (1988 bei den Europameisterschaften in Prag Bronzemedaillengewinnerin im Paarlaufen mit Alexander König) startet auch die erst 8 jährige Patricia Seidel. Ihre Empfehlung klingt versprechend, nämlich ein 2. Platz am "Internationalen Bodensee-Pokal" im schweizerischen Kreuzlingen Ende Oktober 2005.
Sportsfreund Hampe, Präsident des ESV Grimma e.V., befragt nach den Erwartungen in Berlin, äußerte sich dem Autor der Page gegenüber: "Es ist der erste Saisonhöhepunkt für die Eiskunstläufer des Eissportvereins Grimma. Nur zwei Läuferinnen haben in dieser Saison an Wettbewerben teilgenommen. Die Sportler sind etwas aufgeregt, denn sie werden zum ersten Mal ihre neuen Kürprogramme zeigen".
at. |
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| vom 10.11.2005 |
| Kierkgaard-Jeschke beenden sportliche Laufbahn |
"Mein Leben ist ein grotesker Kampf. Ich bin zu ehrgeizig für eine Dänin und zu schwach für eine Deutsche."
Mit diesen Worten beschreibt die 21 jährige Dänin Mikkeline Kierkgaard das Ende ihrer Laufbahn mit Partner Norman Jeschke (26). Die dreifache skandinavische Meisterin im Einzellauf hängt nach nur 3 Jahren Training in Berlin ihre Schlittschuhe an den berühmten Nagel.
Immer wieder vom Verletzungspech verfolgt, von Erkrankungen begleitet, haben die beiden Athleten aus unserer Abteilung das Handtuch geworfen. Vor wenigen Wochen erwischte es auch ihren Partner Norman Jeschke. Er zog sich im Training einen Bänderriss zu. "Immer, wenn wir dran waren, haben wir einen ins Genick bekommen", äußerte sich der sympathische Berliner gegenüber der Berliner Zeitung.
at. Quelle: Berliner Zeitung |
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| vom 25.05.2005 |
| Olympia ruft |
Der Olympiastützpunkt Berlin hat in den vergangenen Tagen drei Aktive aus unserer Abteilung als Kandidaten für die Olympischen Winterspiele in Turin 2006 berufen.
Einzelläufer Martin Liebers und das Sportpaar Mikkeline Kierkgaard/Norman Jeschke erhielten die Nominierungsurkunden.
Wir wünschen den Aktiven einen guten Sommertrainingsverlauf, um dann mit ansprechenden Leistungen in die Olympische Saison zu starten.
at. |
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| vom 24.05.2005 |
| noch mehr Glückwünsche |
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Zur Feier ihres 75. Geburtstages lud Inge Wischnewski, erfolgreiche Einzellauftrainerin und "Mutter der Erfolge" von Christine Errath bis Ex-Juniorenweltmeisterin Janina Wirth, Weggefährten aus den vergangenen 40 Jahren "Eis" zu sich ein.
Neben Monika Schüler-Ziemke, Heinz Lindner und Brigitte Zeller überraschte auch Ex-Paarläufer Piepe Wasserfuhr mit Gattin Renate (ehemals Rößler). Annemarie Hansen und Christa Stolfig, einst die ersten Übungsleiter der Sektion in den beschwerlichen Anfangsjahren, waren ebenso Gäste wie der langjährige Sektionsleiter Ralf Stein.
Ein gelungener Nachmittag und Abend, allerdings allzu häufig vom Dröhnen der einfliegenden Flugzeuge zum Schönefeld-Airport lautstark unterbrochen – doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.
Grillmeister und Ehegatte Heinz und Inge sei gedankt für die erwiesene Gastfreundschaft! |
| Lange Gästeliste bei Inge Wischnewskis 75. Geburtstag |
at.
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| vom 19.05.2005 |
| Noch immer keine neuen Wettkampftermine bekannt gegeben |
Wenige Monate vor Beginn der Wettkampfsaison 2005/06 können wir noch immer nicht mit konkreten Daten zu Wettbewerben in Berlin dienen.
Eislauf-Fans, beweist Geduld! |
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| vom 18.05.2005 |
| Gratulationen |
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Seinem Geburtstagswunsch zum 85. wurde gestern dem legendären Schlittschuhschleifer aus Berlin-Hohenschönhausen Horst Strauß Rechnung getragen; viele ehemalige Kufenkünstler und Puckjäger gaben "Sträußchen" in der ehrwürdigen Veranda des Eisstadions die "Ehre".
Manja Groß, einst in Sapporo und Innsbruck mit olympischer Bronze dekoriert, die Silbermedaillengewinnerin von 1976, Romy Österreich und Ex-Welt- und Europameisterin Christine Trettin-Errath kamen ebenso wie ihre Trainer Heinz Lindner, Heidemarie Steiner-Walther und Inge Wischnewski. Unter den Gästen auch Monika Schüler, einst unter Monika Ziemke, 1960 Dritte der DDR-Meisterschaften, auch Jürgen Breitschuh (107 Eishockeyländerspiele) und Sträußchens Nachfolger, sowie der "Lange": Eishockeylegende Joachim Ziesche.
Einziger Wermutstropfen: Von Seiten der Leitung der Abteilung fand man leider keine würdigenden Worte für seine nun schon 15-jährige Sponsorenaktivität für den nach seinem Namen genannten Eiskunstlauf-Pokal Wettbewerb. |
| Sträußchen mit Christine Trettin-Erraht |
at.
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| vom 30.04.2005 |
| Horst Strauß wird 85 |
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In der Berliner Werner-Seelenbinder-Halle begann die Ära des legendären Schlittschuhschleifers Horst Strauß.
Es gebietet des Chronisten Pflicht ihm zu Lebzeiten ein Denkmal zu setzen. Möglichst auf einem Sockel, weit sichtbar als einer der Besten seiner Zunft.
Er war über 40 Jahre eine Morgengabe für den Eissport im Allgemeinen und für die Kunstläufer im Speziellen. So bezog er bei Veranstaltungen unter
dem Unterrang, Bahnseite rechts, ein schmales Zimmer zum Aufbau seiner Schleifmaschine. Hier war nur Atemluft für zwei Personen. Er beherrschte dieses Handwerk
wie kaum ein anderer in den Eishallen des Landes.
Der Autor dieser Zeilen lernte Sträußchen im Winter 1950 auf der Eisfläche im Friedrichshain (später Fußballhartplatz des VfB Friedrichshain
und ab Mai 1978 Areal des Sport- und Erholungszentrums) kennen.
Gemeinsam mit Hermann Horst kringelte er dort seine Achten und Bögen, lief nach krächzenden Walzerklängen auf der Bahn in den unüblichen Maßen
von 40 x 60 Meter und versuchte sich an kleinen Sprüngen.
Sträußchen, wie er liebevoll von Groß und Klein genannt wurde und noch heute wird, wurde bald Mitarbeiter im Berliner Sportforum und u.a. zuständig
für einen "guten Schliff" aller Eissportler und zum Sinnbild eines lebenden Inventars in den Eisporthallen in Berlin/Ost.
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| Horst Strauß, legendärer Schlittschuhschleifer wird 85 |
Zu seinen berühmtesten Kunden gehörten Ernst Baier, 1936 mit Maxi Herber Europameister bei den Sportpaaren, die vielfachen Europa-, Weltmeister und Olympiasieger
Ludmilla Belousova/Oleg Protopopov ebenso wie ihre erfolgreichen Landsleute Irina Rodnina/Alexander Saizew, die Eiskunstlauf-Olympiasieger bei den Herren Ondrej Nepela
(1972) und der Engländer John Curry (1976). Die Liste klangvoller internationaler Eislaufstars, die sich bei Sträußchen einen guten Schliff anfertigen
ließen, könnte beliebig fortgesetzt werden.
Das Sportfernsehen des Landes wusste ebenso über ihn zu berichten wie die Printmedien. In Kanada kannte man den stets bescheidenen "Ostberliner" gleicherweise
wie in der Sowjetunion. Sportfunktionäre mit Reisepass für das "kapitalistische Ausland" in der Tasche berichteten oft über den Bekanntheitsgrad des
ehemaligen Zahntechnikers und Feinmechanikers.
Seine erste Schleifscheibe hat er Mitte der 30er Jahre auf die Nähmaschine seiner Mutter montiert und damit begann seine "Schleiferlaufbahn".
In seiner handwerklichen Vielseitigkeit war er kaum schlagbar. Alte Kinderwagengestelle wurden mit längst abgeschriebenen Waschmaschinenmotoren versehen und zum Rasenmäher
umfunktioniert. Funktionstüchtige Akku-Ladegeräte entstanden aus gewickelten Transformatoren und mit Diodengleichrichtern versehen. Defekte Lockenstäbe oder Haarföhne
erweckte er ebenso wieder zum "Leben" wie defektes Spielzeug. Seine illuminierten Lichterketten an der Bande bei Schaulaufveranstaltungen in Berlin-Hohenschönhausen hatten
Kultstatus, seine Schlittschuh-Schleifwerkstatt hatte weltweit in Fragen (Un)Ordnung keine Konkurrenz zu befürchten. Der Fußboden der Werkstatt hatte nur selten eine
Berührung mit dem Besen, der Schleifstaub glitzerte auf wenig freien Abstellflächen wie Neuschnee im Sonnenglanz.
Er war und ist eine liebevolle Erscheinung, das wenige weiße Haar strich er galant nach hinten, Freundlichkeit und Gefälligkeit zeichneten ihn aus. Markant seine hoch
über den Bauch gezogenen Hosen, häufig von Hosenträgern gehalten, oft wurden diese aber auch durch Drähte, Schnüre oder andere Halteutensilien ersetzt.
Seine Liebe zu Kindern und seine Beliebtheit bei Kindern schienen für die Zusage ausschlaggebend gewesen zu sein, die Sponsorenaktivität für einen Nachwuchswettkampf anzutreten.
Im letzten Winter wurde der Wettkampf "Sträußchen Pokal" schon zum 15. mal durchgeführt.
Horst Strauß, eine Eissportlegende schon zu Lebzeiten, wurde im übrigen am gleichen Tag geboren wie Papst Johannes Paul II, worauf er in Gesprächen stets verweist.
Die große Eislaufgemeinde, von den Kringeldrehern bis zu den Kufenflitzern und Puckjägern gratulieren alle ganz herzlich zum 85. Geburtstag!
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